Schule Wolhusen

Schule Wolhusen

 

Spezielle Förderung / Begabungsförderung PIP

Spezielle Förderung

SF-Raum: Schulhaus Rainheim Trakt A 2. Stock

M.-L. Schmid

Strittmatt 14   6110 Wolhusen

Pia Schmid

Sedelboden    6110 Wolhusen

Begabungsföderung  PIP

Allgemeines

Im Rahmen des Projektes „Schule mit Profil“ gab der Kanton Luzern den Gemeinden den Auftrag, bis 2005 ein Konzept zur Förderung von Kindern mit speziellen Fähigkeiten und Stärken zu erstellen. Während des Schuljahres 2001/02 erarbeitete eine Arbeitsgruppe ein Konzept zur Begabungsförderung an den Schulen Wolhusen, welches seit Beginn des Schuljahres 2002/03 umgesetzt wird. Ziel der Begabungsförderung soll sein, dass mit verschiedenen Formen und Angeboten alle Schülerinnen und Schülern ihren Voraussetzungen entsprechend angesprochen werden können. Eine ganzheitliche Förderung in der Sozial-, Selbst- und Sachkompetenz steht im Vordergrund. Die Begabungsförderung an den Schulen Wolhusen basiert auf drei Pfeilern:

Individ. Unterricht

Freiarbeit

 

Begabtenwerkstatt

PiP

 

Ateliers

Das Individualisieren im Unterricht ist ein sehr wichtiger Pfeiler des Projektes, da hier alle Schülerinnen und Schüler miteinbezogen werden und die Kinder die meiste Zeit ihres Unterrichts in der Regelklasse verbringen. Der Austausch neuester Fördermaterialien ist durch entsprechende Ausstellungen gewährleistet. Das Begabungsförderungsprojekt der Schulen Wolhusen wurde im Jahre 2004 mit dem LISSA-Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld wurde vollumfänglich in neue Lern- und Fördermaterialien investiert und kommt so allen Schülerinnen und Schülern zu Gute. Bei der Begabtenwerkstatt PiP handelt es sich um ein Pull-Out bzw. Grouping-Modell, bei dem eine Auswahl von Schülerinnen und Schülern ab der 2. Klasse den Regelklassenunterricht verlässt und in einer Gruppe für speziell begabte Kinder zusammenkommt. Eine Aufnahme erfolgt nach einer Beurteilung der Gesamtschulsituation des Kindes. Der Name der Begabtenwerkstatt ist auch gleich Inhalt des Konzeptes:

  • P steht für Projekt. Jedes Kind arbeitet während des Schuljahres an einem individuell ausgewählten Projektthema und kann von den Leiterinnen der Begabtenwerkstatt dabei optimal unterstützt werden.
  • i steht für Input hineingeben. Die Schülerinnen und Schüler entscheiden mittels Fragebogen, welche Themen sie interessieren und welche sie gerne vertieft anschauen möchten.
  • P steht für Philo, was von Philosophie kommt. Im Plenum werden Fragen und Themen diskutiert. Anlass dazu kann ein aktuelles Ereignis oder allgemein eine Frage sein.

Den dritten Pfeiler des Begabungsförderungs-Konzeptes stellen schliesslich die Ateliers dar. Sie werden in den Stufen durchgeführt und sind nach den Intelligenzen nach Howard Gardner ausgerichtet (Klettern, Schach, Theater, Englisch, Tanzen, Informatik, Natur usw.). Diese werden alle zwei Jahren im Wechsel mit Projekttagen durchgeführt. Weitere Auskünfte zum Begabungsförderungs-Konzept erteilt die Arbeitsgruppe Begabungsförderung.  

Leiterinnen Begabtenwerkstatt

Schulhaus Rainheim  041 490 14 33

Marie-Louise Schmid    

Esther Surial