| Elternrat SCHER | Konzept SCHER |
Konzept zur Elternmitwirkung
SCHER und GER (SCHulhausElternRat und GesamtElternRat)
vom März 2009 (ersetzt die Version vom Juni 2005)
1
Einleitung bzw. Vorwort
Die
Institutionalisierung der Elternmitwirkung ist ein Bestandteil
der Schulentwicklung „ Schule mit Profil“ und intensiviert die
Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus.
Bestehende Strukturen an der Schule Wolhusen:
Klassenebene:
Elternabende und Elterngespräche mindestens 1x pro Jahr
Gemeindeebene:
Elternbesuchstage (Donnerstag, Freitag, Samstagmorgen)
Infos auf Schulseite EA
(vierteljährlich)
Oeffentl. Veranstaltungen,
Vorträge
Nach einer
Informationsveranstaltung im Mai 2004 haben sich über 20
interessierte Personen bereit erklärt, in der neu zu bildenden
Arbeitsgruppe, genannt Spurgruppe, mitzuarbeiten.
Nebst diesen
Elternvertretern nahmen jeweils 1 Lehrperson der 4 Schulhäuser,
sowie der Schulleiter und eine Vertretung aus der
Bildungskommission in dieser Gruppe Einsitz. In 5 Sitzungen
wurde ein massgeschneidertes Konzept für die Schule Wolhusen
erarbeitet.
Dabei wurden verschiedene Modelle geprüft. Ziel, Aufgaben,
Kompetenzen, aber auch Grenzen sowie die ganze Organisation der
Elternmitwirkung waren wichtige Diskussionsthemen.
Die homogene
Zusammensetzung der Spurgruppe versprach immer interessante und
konstruktive Sitzungen. Der zentrale und wichtigste Punkt war
die Definition des Wolhuser Modells. Die Diskussionen zeigten
schon früh, dass man sich einen Elternrat wünschte. Also eine
gut organisierte Form der Elternmitwirkung.
Das Projekt wurde in
folgende Punkte unterteilt:
- Ziele der
Elternmitwirkung
- allg. Themen /
Zweck, Organisation
- Wahlen
- Sitzungen
Mit Vorlage dieser
Konzeptarbeit ist für die Spurgruppe die Planungsphase
abgeschlossen. Bei einer Zustimmung durch die verschiedenen
Gremien und der Lehrerschaft steht für den Start der
Elternmitwirkung auf das Schuljahr 2005/06 nichts mehr im Wege.
Ein Projekt, das hoffentlich erfolgreich startet, erfolgreich
bleibt und weiterentwickelt werden kann.
Für die tolle
Zusammenarbeit und das grosse Engagement bedanke ich mich bei
allen Mitwirkenden ganz herzlich. Es war eine Freude, mit so
vielen motivierten und aktiven Eltern sowie Lehrpersonen zu
arbeiten.
Projektleiterin Rita Brunner
2
Zweck
und Zielsetzung der Elternmitwirkung
Zum Zweck der Mitwirkung in der Schule Wolhusen organisieren
sich die Eltern, deren Kinder die Schule Wolhusen besuchen, in
den Elternräten. Die Elternräte sind politisch und religiös
unabhängig.
3 Umsetzung3.1 Organisation der ElternräteDie
Grundeinheit der Elternmitwirkung ist das Schulhaus. In jedem
Schulhaus wirkt ein Elternrat. Es gibt demnach vier
Schulhauselternräte:
·
Berghof
·
Markt
·
Rainheim (inkl. die Kindergärten Dorf)
·
Steinhuserberg
Vertretungen der vier Schulhauselternräte treffen sich im
Gesamtelternrat. Dort werden Themen angegangen, die die gesamte
Schule Wolhusen betreffen. Schulhauselternrat SCHER
Gesamtelternrat GER
3.2 Mögliche Themen der Elternräte
Beispiele, die nicht in den Aufgaben- und
Bearbeitungsbereich des SCHER/GER gehören
3.3 Stufen-SitzungenBei
Themen, bei denen es nicht um Schulhaus-Eigenheiten geht,
sondern um Eigenheiten, die die Stufe betreffen, können sich
auch Vertretungen verschiedener Schulhauselternräte treffen
(z.B. alle Vertretungen der Kindergärten oder der
Primarschul-Oberstufe usw.). 3.4 ProtokollführungDie
Sitzungsergebnisse sollen in einem ausführlichen Protokoll
festgehalten werden. Das Protokoll ist allen
Elternratsmitgliedern, der BiKo und der SL
zuzustellen. 3.5 Informationsfluss, Antragsrechte
Die SCHER stellen auf
geeignete Weise sicher, dass die Informationen an andere
interessierte Gremien gelangen, insbesondere an die Schulleitung
und an die Bildungskommission.
Umgekehrt können die SCHER erwarten, dass die Schulleitung und
die BiKo ihnen die relevanten Informationen aus ihrer Arbeit
zustellen.
Die SCHER und der GER können Anträge stellen
·
an die Schulleitung
·
an die Bildungskommisssion 3.6 ÖffentlichkeitsarbeitDie SCHER
und der GER können nach Absprache mit der Schulleitung die
Öffentlichkeit über ihre Arbeit informieren:
·
auf der Seite „Schule Wolhusen“ im
Entlebucher Anzeiger
·
auf der Homepage der Schule Wolhusen
·
mit Elternbriefen etc. 3.7 Finanzielle Möglichkeiten
Die Arbeit in den
Elternräten ist ehrenamtlich.
Es wird ein Budgetposten „Elternrat“ eingereicht, welcher für
Veranstaltungen (Defizitgarantie) und Spesen sowie für ein
gemeinsames Nachtessen am Ende des Amtsjahres eingesetzt werden
kann. 4 WAHLEN4.1 Grundsätzliches:
1. Es werden gewählt:
Klassendelegierte/r
Leitung SCHER
(Schulhauselternrat)
Leitung GER
(Gesamtelternrat)
2.
Wahlen finden zu Beginn eines neuen
Schuljahres, jeweils am ersten Elternabend statt.
3. Die
Klassen-Lehrperson leitet die SCHER-Wahlen.
4. Es zählt das
Relative-Mehr.
5. Wählbar für
Klassendelegierte sind alle Eltern der KindergärtlerInnen
und
Schulkinder (pro Familie max. 1 Vertreter)
6.
Wünschenswert ist eine Amtsdauer
von länger als einem Jahr. 4.2 Wahl der Klassendelegierten
·
Die Erziehungsberechtigten werden vor dem
Elternabend mit einem Brief der SL auf die Möglichkeit der
Mitwirkung in den SCHER’s aufmerksam gemacht. Mit beigelegtem
Talon können die Erziehungsberechtigten ihre Bereitschaft
rückmelden. Die SL sammelt die eingegangenen Meldungen und
leitet diese an die entsprechenden Klassenlehrpersonen weiter.
·
Am Elternabend stellen sich die
Interessierten vor:
- Interesse an der Elternmitwirkung
- Schwerpunkte
- Eigene Ressourcen und Fähigkeiten
·
Alle zur Mitwirkung bereiten Elternteile
können im SCHER mitwirken. Sollte sich niemand zur Verfügung
stellen, wird dies mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Es
erfolgen aber keine weiteren Schritte (wie zusätzliche Werbung,
nochmaliges Angehen von ausgewählten Personen etc.)
·
Am Elternabend wird geklärt, ob die
restliche Elternschaft mit der Vertretung einverstanden ist.
·
Eine Ausländer-Vertretung, sowie eine
Vertretung aus Romoos und Werthenstein werden ausdrücklich
gewünscht und angestrebt. 4.3 Wahl der Leitung des SCHER und des GER
·
Der Schulhauselternrat und der
Gesamtelternrat konstituieren sich selbst an der ersten Sitzung
des Schuljahres. 5 Sitzungen5.1 Anzahl SitzungenDer
SCHER kann sich ein erstes Mal nach abhalten der Elternabende
treffen. Dort werden die Vorsitzenden
des Elternrates gewählt. Diese erste Sitzung des SCHERS
findet in der ersten Hälfte des Monats November statt und bildet
die Grundlage für eine erste GER–Sitzung. Sitzungen
werden je nach Bedürfnis des Schulhauses abgehalten. Ein Minimum
von 2 Sitzungen wird jedoch als sinnvoll erachtet. Der
GER trifft sich mindestens zweimal jährlich. Eine erste Sitzung
ist nach der Wahl der neuen Mitglieder auf die zweite
Novemberhälfte anzusetzen. Weitere Sitzungen werden innerhalb
des GERs bestimmt. 5.2 Leitung der Sitzungen
SCHER-Leitung:
Vertreter/in im GER
GER-Leitung
wird GER-intern gewählt. 5.3 Termine/Daten
SCHER–Sitzung:
Die erste Sitzung findet in der ersten Hälfte des Monats
November statt, die letzte nach den Sommerferien, vor den
Neuwahlen
GER–Sitzung:
1. Sitzung in der 2. Hälfte des Novembers 5.4 Sitzungsort
SCHER:
Schulhausräumlichkeiten
GER:
Im Sitzungszimmer der SL, Im Schmitteli 2, Wolhusen 5.5 SitzungsablaufDie
Sitzungen sind im Normalfall folgendermassen aufgebaut:
a) Begrüssung
b)
Absenzen, Entschuldigungen
c) Traktanden genehmigen
d)
Protokoll der letzten Sitzung genehmigen
e)
Informationen, die für die Teilnehmenden von Bedeutung sind
f)
Traktanden
Argumente dafür und
dagegen
Anträge formulieren
Beschluss fassen
Ausführung des Beschlusses festlegen: wer, was, wie, wann Wer
und wie wird in welcher Form informiert
Pendenzen festhalten
g)
Diverses, nächste Sitzung
Traktanden werden über den/die SCHER- und GER-Leiter/in bekannt
gegeben.
Die schriftliche
Einladung folgt mindestens zehn Tage vor Sitzung. 6 Schlussbestimmungen6.1 InkrafttretenDiese
Überarbeitung tritt ab April 2009 in Kraft und ersetzt die
Version vom Juni 2005. 6.2 Anhang„Wichtige Merkpunkte für Elternräte“ (siehe Weisungsordner IW52)
Spurgruppe „Elternmitwirkung“ der Schule Wolhusen
Von Rolf Henzen überarbeitete Fassung vom März 2009
Download: Elternmitwirkung_Konzept.pdf |

