EA vom 27. November 2009
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Mo, 30. Nov. 09 Andreastag, unterrichtsfrei Mo, 7. Dez. 09 SCHILW, unterrichtsfrei Di, 8. Dez.09 Maria Empfängnis, unterrichtsfrei Mi, 23. Dez. 09 11.30 Uhr Beginn Weihnachtsferien Mo, 4. Jan.10 Unterrichtsbeginn im neuen Kalenderjahr Do, 13. Jan.10 Berghof-Skitag, 1. Termin Di, 19. Jan 10 1. Verschiebedatum Di, 26. Jan 10 2. Verschiebedatum Di, 2. Feb 10 3. Verschiebedatum Fr, 5. Feb. 10, 15.05 Uhr Beginn Fasnachtsferien Mo. 8. – Sa, 13. Feb.10 Wolhuser Skilager Mo, 22. Feb. 10 Unterrichtsbeginn n. Fasnachtsferien Do, 1. April 10, 15.05 Uhr Beginn Osterferien Mo, 19. April 10 Unterrichtsbeginn nach Osterferien |
Mitteilungen der
Schulleitung
Ich möchte Sie,
liebe Eltern, noch auf zwei Veranstaltungen der Schule Wolhusen in der
Vorweihnachtszeit aufmerksam machen. Die beiden 2. Klassen des
Schulhauses Rainheim werden zusammen mit dem Kinder- und Jugendchor das
musikalische Krippenspiel „Uf em Wäg nach Bethlehem“ aufführen. Die
Daten dafür sind der Sonntag, 20. Dezember um 17 Uhr in der kath. Kirche
Wolhusen und der Mittwoch, 23. Dezember, 16.30 Uhr in der Spitalkapelle.
Alle Beteiligten freuen sich auf einen grossen Publikumsaufmarsch.
Der Chor des
Berghofschulhauses wird am Donnerstagmorgen, 17. Dezember, morgens um 8
Uhr in der kath. Kirche ein Gospelkonzert durchführen. Alle Klassen der
Sekundarstufe werden an diesem Konzert teilnehmen. Interessierte Eltern
sind dazu auch eingeladen, es wird bestimmt noch den einen oder anderen
freien Platz haben!
Rolf Henzen
Gesundheitsförderung mit gesunder Bewegung
Haltungsschäden, Verletzungsanfälligkeiten und Fehlbelastungen des
Bewegungsapparats können korrigiert werden. Dabei hilft Spiraldynamik,
eine Gebrauchsanleitung für den Körper. Gesunde Bewegung ist lernbar.
Durch unsere moderne Lebensweise bewegen sich bekanntlich viele Kinder und Jugendliche zu wenig. Zu wenig Bewegungserfahrung wirkt sich bei der motorischen Entwicklung ungünstig aus. Wenn Kraft und Beweglichkeit fehlen, entstehen muskuläre Dysbalancen und Fehlhaltungen. Auch ganz allgemein können sich im Verlauf der Lebensjahre ungünstige Bewegungsmuster entwickeln und zu Fehlhaltungen führen. Viele Kinder und Jugendliche stehen mit einem Hohlkreuz da oder sitzen lässig mit einem Rundrücken am Pult. Ist ihnen dies nicht bewusst, kann sich so eine Fehlhaltung entwickeln. Oder wie viele Schüler – und Erwachsene – klagen über Rücken- oder Schulter-Nackenschmerzen! Da gilt es, dem Körper Aufmerksamkeit zu schenken und das Körperbewusstsein zu schulen. Knickfüsse, X-Beine, Hohlkreuze oder Rundrücken sind nicht angeboren, sondern können gezielt durch einfache Übungen umgelernt werden.
Beispiel Fuss
Viele Schüler haben Knickfüsse und tragen deswegen Einlagen. Ein Fussbewusstsein kann sich dadurch nicht entwickeln. Laufen oder springen sie, sieht man zu den einknickenden Füssen meist auch die Knie nach innen in eine X-Bein-Stellung sinken. Bei dieser Fehlhaltung heisst es zuerst, zu lernen, das Fersenbein gerade aufzurichten. Durch diese anatomisch gezielte Korrektur wird die Körperwahrnehmung verbessert und die Füsse werden richtig belastet.
Spiraldynamik®
– was ist das?
Die Antwort für mehr Bewegungsqualität und -koordination gibt das Konzept der Spiraldynamik – einfach und klar, anatomisch begründet für Bewegungsschulung und Therapie. Es ist eine Gebrauchsanleitung für den Körper, Ziel ist die Sensibilisierung für anatomisch richtige Bewegung. Die Spirale als Strukturprinzip finden wir in der Natur. Der Mensch zeigt in seiner Anatomie gleiche Grundstrukturen, z.B. spiralig verschraubte Knochen, spiraliger Verlauf von Muskeln und Bändern. Beim koordinierten Fuss verschrauben sich Vorfuss und Rückfuss. So ist das Fersenbein aufgerichtet und der Vorfuss erhält guten Bodenkontakt. Sind wir im Gleichgewicht und die Muskeln ausbalanciert, bewegen wir uns ökonomisch und effizient.
Bewegungsqualität ist Lebensqualität
Tägliche Bewegung trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. „Es ist jedoch die Bewegungsqualität, welche über die Wirksamkeit entscheidet“, erklärt die Spiraldynamik-Lehrerin Renate Lauper. Gelingt es uns, bzw. lernen Kinder frühzeitig ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster zu korrigieren und ihr Körperbewusstsein zu entfalten, kann das Haltungsschäden und Verletzungsanfälligkeit verhindern und die Leistung wird gesteigert. Wir erreichen so grosse Bewegungsfreiheit bis ins hohe Alter. Mit ihrem Abschluss in Spiraldynamik® mit dem Diplom Advanced ist die Sportlehrerin Edith Küttel nun befähigt, therapeutisch und präventiv tätig zu sein.
Hinweis für Therapieangebot (Einzelberatung):
www.gesund-bewegt.ch, Edith Küttel, Sportlehrerin und Bewegungstherapeutin Spiraldynamik® Advanced
![]() Knickfuss |
![]() korrigierte Fussstellung |
Autorenlesung von Bruno Hächler
Als die Erst- und Zweitklässler vom Schulhaus Markt vor einigen Wochen erfuhren, dass bald der Kinderbuchautor und Liedermacher Bruno Hächler zur Autorenlesung in ihre Klasse kommen würde, konnten sich die wenigsten etwas Genaueres darunter vorstellen. In den folgenden Wochen lernten die Kinder das Bilderbuch „Hubert und der Apfelbaum“ von Bruno Hächler kennen, welches gut zum Thema „Apfel“ im Mensch und Umwelt – Unterricht passte. Auch eine seiner CDs wurde von den Erst- und Zweitklässlern mit viel Begeisterung gehört.
Die Spannung wuchs und so blickten zu Beginn der Lesung mehr als zwanzig Augenpaare erwartungsvoll zu Bruno Hächler. Zuerst erzählte der Autor kurz von seiner Arbeit und davon, wie ein Buch entsteht. Anschliessend kamen die Kinder bereits in den Genuss des ersten Bilderbuches. Die Bilder von der Geschichte über „Tim Tölpel“ konnten dank dem Einsatz eines Beamers von allen gut gesehen werden. Es war fast ein bisschen wie eine Kinovorführung. Danach folgten zwei Geschichten, die von einem Teddybären handelten. Das Aussergewöhnliche an diesen beiden Büchern war, dass sie in gereimter Form geschrieben wurden. Nachdem die Kinder eine Lektion lang sehr konzentriert zugehört hatten, gab es während einer kleinen Pause die Gelegenheit noch mehr von Bruno Hächlers Büchern anzuschauen. Besonders beeindruckend war dabei ein Exemplar, welches ins Chinesische übersetzt wurde. Im zweiten Teil kam im Singsaal richtiggehend Konzertstimmung auf, denn Bruno Hächler packte seine Gitarre aus und gab ein paar seiner Lieder zum Besten. Weil einige dieser Stücke den Schülerinnen und Schülern bekannt waren, begannen auch viele mitzusingen. Nach dem Schlusslied „Superman“ gab es dann noch eine kleine Überraschung. Jedes Kind durfte nämlich ein persönliches Autogramm abholen. Die Antworten auf die Frage, wie es ihnen denn nun gefallen habe, reichten von „ganz, ganz, ganz gut“ bis „super toll“. Ein solch positives Erlebnis mit „Literatur“ trägt einen grossen Teil zur persönlichen Lese- und Schreibmotivation der Kinder bei.
Andrea Aregger

Der Autor Bruno Hächler bei seinem Besuch der 1. und 2. Klässler/innen im Marktschulhaus
Zum Tochtertag am 12.11.09
Am diesjährigen Tochtertag besuchten alle
Mädchen der 6b vom Schulhaus Rainheim die Arbeitswelt ihrer Väter,
wenige bei anderen Verwandten.
Alexandra und Jasmine erlebten unterschiedlich
spannende Stunden während dieses Tages.
Folgendes berichtet Alexandra.
Am Tochtertag durfte ich meinen Vater zur Arbeit bei der Firma Siemens in Root begleiten. Er arbeitet da als Systemtechniker, baut und unterhält Leitsysteme für Brand- und Einbruchmeldeanlagen. So fuhren wir früh am Morgen zur Firma Schindler, um dort eine neue Brandmeldeanlage ins Leitsystem einzubauen. Wegen starkem Verkehr erreichten wir unseren Arbeitsort verspätet. Auf uns wartete bereits ein Arbeitskollege meines Vaters. Endlich angekommen begann mein Vater mit programmieren. Diese Arbeit wird hauptsächlich am Computer ausgeführt. In der Pause fuhren wir zur Firma Siemens, wo mich ein feines Gipfeli und ein Orangenjus erwarteten. Bis zum Mittag programmierte mein Vater weiter. Nach dem Essen erledigte er dann einige Arbeiten telefonisch. Schlussendlich wurde weiter programmiert. Immer wieder musste dasselbe wiederholt werden. Auch ich konnte mit der Zeit mithelfen. Das machte den Arbeitstag spannend. Und als dann alles programmiert war und funktionierte, fuhren wir wieder gemeinsam nach Hause.
Jasmine wurde am Tochtertag früh geweckt. Sie
schreibt folgende Sätze.
Bereits um 3.30 Uhr musste ich aufstehen. Mein
Vater arbeitet nämlich als Lokführer. Bei Dunkelheit begann unsere
Arbeit in Langnau. Zu Beginn des Arbeitstages liefen wir durch den Zug
und danach kontrollierte mein Vater die Bremsen. Kurze Zeit später fuhr
er den Zug aufs andere Gleis. Punkt 6.07 Uhr konnte unsere erste
Zugfahrt von Langnau nach Laupen und wieder zurück beginnen. In der Loki
war es kalt, obwohl es eine Heizung hatte. Nachher fuhren wir von
Langnau nach Bern, wo wir dann eine Pause genossen. Bis am späteren
Nachmittag fuhren wir dann Zugstrecken zwischen Bern und Schwarzenberg
hin und her. Als Passagiere durften wir zum Schluss von Bern nach
Langnau mitfahren. Von da brachte uns dann unser Auto wieder zurück nach
Wolhusen.
Text: Alexandra Weber und Jasmine Wüthrich.
Die Wolhuser Schulbesuchstage
2009 (Rainheimschulhaus)
Die Wolhuser
Schulbesuchstage wurden mit einem
eindrücklichen Event abgeschlossen.
Vom Donnerstag,
12. Nov. bis Samstag, 14. Nov. fanden an den Wolhuser Schulen die
alljährlichen Besuchstage statt. Nachdem die Lehrerschaft Rainheim sich
in diesem Jahr vorgenommen hatte, die inzwischen in die Jahre gekommenen
und zum Teil überalterten Schulhausregeln zu überarbeiten, drängte es
sich fast ein bisschen auf, diese anlässlich eines kleinen Events
feierlich einzuführen. Zu diesem Zweck konnte in der Person von Michael
Müller, Klasse 6a, ein Schüler gefunden werden, welcher die
Schulhausordnung in der Form eines von ihm selber entworfenen Rapses den
versammelten Besuchern vortrug. Zwischen den einzelnen Strophen
skandierte die gesamte Schülerschaft immer wieder den Refrain: Regle i
de Schuel, Regle i de Klass, so macht s’Zämeläbe vöu meh Spass, um so
die Wichtigkeit von Regeln
auch nach aussen zu dokumentieren. Fernando Garcia und Michael Müller
liessen es sich anschliessend nicht nehmen, alle Anwesenden mit zwei
bestens gelungenen Darbietungen im Rapstil zu erfreuen. Im Anschluss
erhielten alle die Möglichkeit, mit einem Apéro-Getränk
auf die neue Schulhausordnung anzustossen. So fanden die
diesjährigen Schulbesuchstage einen würdigen Abschluss.
Die beiden 6. Klässler Mike und Fernando entpuppten sich
als die grossen Rap-Stars
des Rainheim-Schulhauses
Ruedi Roos
Elternbesuchstage Berghof
Jedes Jahr im Herbst, wenn die bunten Blätter fallen, öffnet
die Schule Wolhusen ihre Tore. Das hat eine lange Tradition und wird von
den Eltern auch noch an der Oberstufe gut angenommen und mit einem
zahlreichen Aufmarsch honoriert. Insbesondere der Samstagmorgen zieht
viele interessierte Eltern und ehemalige Schüler an den Berghof. Neben
dem Besuch von interessanten Lektionen wurde den Besuchern noch Einiges
ausserhalb der Klassenzimmer geboten, um den Eltern einen Einblick in
die neuen Lernformen zu gewähren.
Die Lehrpersonen und Schüler des neunten Schuljahres haben im
Rahmen des Projektunterrichtes verschiedene Mitmachangebote passend zum
aktuellen Jahresmotto ausgedacht und diese auf dem Schulareal
präsentiert. Beim Quizlabyrinth konnte man mit Hilfe der richtigen
Lösungen bei einem kleinen Spaziergang das Ziel ohne Umwege erreichen
oder eben auch nicht. Eine andere Gruppe bot die Gelegenheit das eigene
Allgemeinwissen zu überprüfen. Dabei trugen einige lustige Spassfragen
zur allgemeinen Erheiterung bei. Manch ein ungeduldiger Schüler konnte
mit einem Trostpreis zum Mitmachen bewogen werden. Die sportliche
Fitness konnten die Besucher bei einem ganz speziellen Minigolf unter
Beweis stellen.
Dass das Medium Fernsehen die Schüler in ihren Bann zieht, war
auch nicht zu übersehen. So lud eine Gruppe die interessierten Besucher
zu einem Photoshooting ein, während
in einem Klassenzimmer die neuen Singstars gesucht wurden. Eine zynisch
kommentierende Jury durfte da natürlich auch nicht fehlen.
An einem weiteren Stand konnte man sich testen, ob man über die
Hobbys der Lehrpersonen informiert ist. Dabei staunten die Schüler
häufig darüber, wie gut sich die Lehrpersonen untereinander kennen. Das
ist sicherlich kein schlechtes Zeichen für das Betriebsklima am Berghof.
Weitere Angebote animierten die neugierige Kundschaft sich als Künstler
zu betätigen, eine Pantomime vorzutragen, mit verbundenen Augen eine
Speise zu erkennen oder Gegenstände zu ertasten.
In einer von den Schülern betriebenen Cafeteria
konnte man sich stärken oder den lehrreichen Besuch ausklingen lassen.
Für die gute Unterhaltung sorgte eine stimmgewaltige Jodlergruppe um die
bekannte Jodlerin Tamara Roos. Sie führten in dem heimeligen Heuboden
die Besucher auch geduldig in die Handhabung ihrer Utensilien ein. (Emil
Kimmig)
DAG-Impressionen
Wenn einer eine Reise tut…
Für vierzig Jahre Unterrichtstätigkeit wird den
Lehrpersonen an den Schulen des Kantons Luzern ein Dienstaltersgeschenk
in Form von vier Wochen Zusatzferien gewährt. Dies war für mich der
ideale Anlass, einmal ausserhalb der Hauptreisezeit einen Urlaub in der
Ferne zu verbringen, hatte ich doch meiner Schwägerin und meinem
Schwager in Kanada schon längst versprochen, sie bei passender
Gelegenheit einmal zu besuchen. Vor rund dreissig Jahren waren sie
nämlich ausgewandert, nachdem ihr Hof in Nebikon zu Bauland umgezont
worden war und in der Schweiz keine Möglichkeit bestand, einen
entsprechenden Ersatz dafür zu finden.
So flogen wir denn, meine Frau, ihre Schwester
und ihr Mann und ich, am 10. September zu viert von Zürich via Paris
nach Montreal. Nach einem ruhigen Flug mit Air France holten uns Anna
und Martin Stöckli am Flughafen ab und ich wurde sogleich ans Steuer
unseres sechsplätzigen Miet-Vans beordert, den ich nun für die kommenden
gut zwei Wochen und über rund 4000 Kilometer lenken sollte. Es war
vorerst schon etwas gewöhnungsbedürftig, auf den vier- bis sechsspurigen
Autobahnen durch den Feier-abendverkehr dieser Grossstadt zu fahren,
jedoch sind die Kanadier sehr rücksichtsvolle Automobilisten.
Von St.Albert, unserem Feriendomizil aus,
wurden nun ein- und mehrtägige Ausflüge unternommen. Als erstes
besuchten wir natürlich die Farm unserer Gastgeber in Warwick. Sie ist
300 ha gross, verfügt über 250 Stück Vieh, wovon rund 120 zu melken
sind, was unsere beiden Neffen, die jetzigen Farmer, zusammen mit ihrem
Vater in ungefähr einer Stunde mit zwölf Melkaggregaten schaffen. Jeden
zweiten Tag werden mit einem Lastwagen etwa 7000 Liter Milch abgeholt,
die Farm besitzt ein Kontingent von 1,1 Millionen Litern pro Jahr.
Gleich in der Nachbarschaft steht mit der Ferme Landrynoise die grösste
Milchfarm von ganz Kanada mit 1200 zu melkenden Kühen.
Als wir diesen Betrieb verliessen, war die
spontane Aussage, dass dies eine „Milchfabrik“ ist, denn die Hälfte der
Kühe wird rund um die Uhr von zehn Melkrobotern gemolken und ein
Angestellter ist bloss noch zur Überwachung der ganzen Anlage da.
Nun ging es auf eine mehrtägige Tour in den
Norden. In Saint Tite fand ein grosses Rodeo statt, welches in den zehn
Tagen über 600'000 Besucher anlockte. In Saint Félicien am Lac St. Jean
besuchten wir den Parc Sauvage, wo man in einem (vergitterten) Bähnchen
durch einen riesigen Wildtierpark gefahren wird und die gesamte Fauna
Kanadas vom Elch über Karibus zu Schwarzbären und Wölfen aus nächster
Distanz in ihrer natürlichen Umgebung beobachten kann. Danach fuhren wir
ostwärts nach Tadoussac an den St.Lorenz-Strom. Dort gab es eine
Croisière, um verschiedenste Wale zu sehen. Allerdings sagte man uns
erst auf dem Schiff, dass die ganz grossen, die bis zu 130 Tonnen
schweren Blauwale, schon in südliche Gewässer abgewandert seien.
Trotzdem gab es viele Belugas und andere Wale, aber auch Robben zu
bestaunen. Auf dem Rückweg besichtigten wir die wunderschöne Kathedrale
St. Anne in Beaupré. Weitere Ausflüge führten uns nach Quebec, der wohl
schönsten Stadt Kanadas, die einzige übrigens mit historischer
Stadtmauer, dann auf die Ile d’Orléans und ganz in der Nähe befindet
sich der 84 Meter hohe Wasserfall von Montmorency. Ebenfalls besucht
haben wir Montreal und das 100 km enfernte Naherholungs- und Skigebiet
von Mont Tremblant und in Asbestos das ehemalige Asbestbergwerk, das
jetzt stillgelegt wurde, in dessen Grube mit zwei Kilometern Durchmesser
und mehr als 300 Metern Tiefe man problemlos den Eiffelturm mit
Trocadero und Champ de Mars versenken könnte. Unvergesslich war auch die
Fahrt durch den Mauricie-Nationalpark, vor allem deshalb, weil sich die
Wälder in dieser Gegend bereits in den herrlichen Farben des „été indian“,
des Indianer-Sommers, präsentierten. Zwar haben wir mit der
Provinz Quebec nur einen sehr kleinen Teil dieses riesigen Landes
anschauen können, aber die Eindrücke waren gewaltig.
Andere Dimensionen: ein Fahrzeug im ehemaligen
Bergwerk von Asbestos
Hermann Wicki
27.11.2009




